Einleitung
Ziel dieses Tutorials ist es zu zeigen, wie man in kurzer Zeit aus einer bereits gestalteten Word- oder PowerPoint-Vorlage ein ausfüllbares PDF erzeugt – ganz ohne kostenpflichtige Software, sondern ausschließlich mit der kostenlosen Web-Anwendung PDFescape.
Mit dem beschriebenen Verfahren erhält man interaktive Arbeitsblätter, die sich digital beschreiben, abspeichern und bei Bedarf wieder ändern lassen. Dadurch wird ein papierloser, barrierearmer Workflow ermöglicht, der sich sowohl für den Präsenz- als auch für den Fernunterricht eignet.
Warum eigentlich interaktive PDFs?
- Durch vergrößerbare Schrift und interaktive Textfelder erhöht man die Barrierefreiheit für Lernende mit Seh- oder Motorik-einschränkungen.
- Da alle Eingaben im Dokument gespeichert werden, kann man Arbeitsstände unkompliziert sichern und zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeiten.
- Weil der ursprüngliche Seitenaufbau erhalten bleibt, sieht das Arbeitsblatt auf jedem Gerät gleich aus – unabhängig von Betriebssystem oder Bildschirmgröße.
- Indem man Schüler:innen die Datei direkt zurückschicken lässt, entfallen Ausdrucke, Einsammeln und Nachsortieren.
Was braucht man?
- Eine fertige Unterrichtsvorlage im Format .docx oder .pptx.
- Beliebiger aktueller Web-Browser (z. B. Chrome, Edge, Firefox oder Safari).
- Ein Browser und Zugang zu PDFescape.com oder alternativ die PDFescape-Freeware für Windows.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Zuerst exportiert man die Vorlage in Word oder PowerPoint als PDF-Datei.
- Anschließend ruft man PDFescape Online auf und lädt das PDF hoch.
- Im Editor fügt man mithilfe des Befehls Form Field einzeilige Textfelder, mehrzeilige Textareas oder andere Formular-Elemente ein und positioniert sie per Drag-and-Drop.
- Über den Dialog Properties legt man Namen, Pflichtfeld-Status und Zeichenbegrenzung fest.
- Abschließend speichert man das bearbeitete Dokument mit Save & Download ab, öffnet es lokal zur Kontrolle und verteilt es dann an die Lernenden.
Tipps & Good Practice
- Werden Feldnamen konsequent nummeriert (z. B. „Antwort_01“, „Antwort_02“), so erleichtert man später einen eventuellen Datenauszug. Alles in Allem wird das Dokument so auch strukturierter und übersichtlicher.
- Ein optionales, mehrzeiliges Freitextfeld am Dokumentende bietet Raum für Feedback oder Reflexion.
- Farbige Rahmen in der Ausgangsvorlage helfen Lernenden, Eingabebereiche rasch zu erkennen.
- Um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden, testet man das fertige PDF mindestens in einem Desktop-Reader und in einem Browser (z.B. Firefox oder Google Chrome).
Weiterführende Ressourcen / Links
- How to Create a Fillable Form in PDFescape: https://support.pdfescape.com/hc/en-us/articles/13941180445204-How-to-Create-a-Fillable-Form-in-PDFescape
