Eckdaten & zentrale Infos
In diesem Seminar werden Sie sich mit Ideen und Konzepten für die Planung und Gestaltung berufspädagogisch fundierter Lehr-Lernarrangements auseinandersetzen. Gemeinsam mit Kommiliton*innen werden Sie in Kleingruppen selbst ein konkretes Lehr-Lernarrangement entwickeln und ausgewählte Aspekte daraus im Seminar live mit allen Teilnehmer*innen in der Rolle der Lernenden erproben. Die Erkenntnisse der Erprobung wiederum werden zur Optimierung des Lehr-Lernarrangements genutzt. Im Verlauf des Semesters entsteht also eine zunächst eine Entwurfsplanung, die dann im Kontext einer Live-Erprobung im Seminar getestet und auf Basis dieses praktischen Einsatzes final optimiert wird.
Der Planungs- und Gestaltungsprozess wird während der Seminarzeit aktiv begleitet. Das Seminar umfasst einen hohen Anteil selbstgesteuerter bzw. in Kleingruppen organisierter Lernzeit. So ist an einem Großteil der Seminartermine ein zeitlich umfangreicher Block eingeplant, indem man in Kleingruppen die Arbeit vertiefen kann.
Über die Seminarzeit hinaus wird erwartet, dass die Zusammenarbeit in Kleingruppen selbstständig organisiert wird. Das umfasst die gruppeninterne Abstimmung bzgl. zu avisierenden Arbeitspaketen, arbeitsteilige Strukturierung der Semesteraufgaben, pünktliches Bereitstellen von Lernergebnissen usw..
Das Modul „Pfleg-BP1: Unterrichtsplanung und Gestaltung von Lernsituationen“ kann von Studierenden belegt werden, die in folgenden Studiengängen immatrikuliert sind:
- M.A. Berufspädagogik Pflegewissenschaft
- B.A. Berufliche Bildung – Pflegewissenschaft
Ziele & Inhalte
Als Studierende werden Sie sich mit folgenden Aspekten auseinandersetzen …
- Analyse von Bedingungen zur Planung und Durchführung von Bildungsmaßnahmen
- Initiierung, Planung, Durchführung und Evaluation von (beruflichen) Bildungsprozessen
- Methodischen Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen
- Ansätze der sinnvollen Einbindung von neuen, digitalen Medien in Bildungsprozessen
- Begründung didaktischer Überlegungen und didaktischen Handelns für berufsbildende Kontexte
- Motivationale Aspekte bei der Gestaltung von Bildungsprozessen
- Bedeutung von Didaktischen Modellen für die Arbeit als Berufspädagog:in
- Ansätze und Tools zur Gestaltung von Lehr- und Lernmaterialien
Modulprüfung
Im Modul Pfleg-BP1: Unterrichtsplanung und Gestaltung von Lernsituationen legen Sie eine Modulprüfung mit der Prüfungsform „Portfolio“ ab. Das Portfolio, welches Sie abgeben, besteht aus folgenden Bestandteilen:
- Planung & Konzeption sowie Ausarbeitung (z. B. benötigte Lehr- und Lern-Materialien wie Arbeitsblättern und sonstigen Ressourcen) eines Lehr-Lern-Arrangements für den berufsbildenden Kontext(als Gruppenleistung).
- Erarbeitung eines Unterrichtsplanungsrasters inkl. fachlichem sowie didaktischem Steckbrief zum Lehr-Lern-Arrangement(als Gruppenleistung).
- Eine im Plenum durchgeführte Lernsequenz als Auszug aus dem Lehr-Lern-Arrangement (Micro-Teaching). Alle Studierenden einer Gruppe übernehmen einen aktiven Part im Team-Teaching(unbenotet!).
Eine aktive Teilnahme am Seminar wird überdies vorausgesetzt.
Zentrale Ressourcen
Für die Arbeit im Seminar stehen allen Studierenden zahlreiche Ressourcen zur Verfügung, die sowohl für die Unterrichtsplanung als auch die Gestaltung von Lernsituationen genutzt werden können.
- Vorlage „Raster zur Unterrichtsplanung“: Hier klicken.
- Handbuch „Lernsituationen entwickeln“: Hier klicken.
Mögliche Inhalte für Lernsituationen
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Relevanz:
- Ermöglicht die Einbindung praktischer Übungen oder digitaler Trainings (z. B. Sicherheits-Quiz, Simulationen)
- Relevanz in nahezu allen beruflichen Kontexten
- Beinhaltet klare Vorgaben und Normen, die in eine Unterrichtseinheit eingebunden werden können
Mögliche Inhalte/Schwerpunkte:
- Motivationale Aspekte (z. B. Sensibilisierung für Unfallprävention)
- Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz
- Persönliche Schutzausrüstung (PSA) richtig anwenden
- Arbeitsschutz-Gesetze und deren Umsetzung im Betrieb
Digitalisierung in der beruflichen Ausbildung
Relevanz:
- Hochaktuelles Thema; viele Betriebe fordern digitale Kompetenzen
- Vernetzungsmöglichkeit mit fachspezifischen Anwendungen (z. B. Lernplattformen, Online-Kollaboration)
- Didaktisch wertvoll, um methodische Vielfalt mit digitalen Tools zu erproben
Mögliche Inhalte/Schwerpunkte:
- Reflexion zur Motivation und Medienkompetenz der Lernenden
- Einführung in Lernplattformen / Learning Management Systems (LMS)
- Datensicherheit und Datenschutz (Grundlagen der DSGVO im Ausbildungsbetrieb)
- Nutzung von Online-Tools und Apps für Projektorganisation (z. B. Trello, Teams)
- Entwicklung digitaler Lernmaterialien (z. B. Erklärvideos, Screencasts)
Projektmanagement und Teamarbeit
Relevanz:
- Ermöglicht handlungsorientiertes Lernen und fördert die sozialen Kompetenzen
- Inhaltlich in fast allen Berufsfeldern von Bedeutung
- Bietet sich an, um realistische Projekt-Szenarien (z. B. ein Produkt entwerfen, ein Kundenprojekt simulieren) nachzustellen
Mögliche Inhalte/Schwerpunkte:
- Präsentationstechniken und Evaluation am Projektende
- Grundlagen des Projektmanagements (Planung, Umsetzung, Controlling)
- Rollen und Aufgaben im Team (Scrum-Master, Projektleiter*in etc.)
- Digitale Kollaborationstools (Slack, Teams, Miro)
- Konfliktlösung und Kommunikationsmodelle (z. B. nach Schulz von Thun)
Rechte und Pflichten in der Ausbildung
Relevanz:
- Basiswissen für Berufsschüler*innen und Auszubildende
- Hat hohe Alltags- und Praxisrelevanz (Jugendarbeitsschutzgesetz, Arbeitszeitregelungen usw.)
- Eignet sich für Rollenspiele („Wozu bin ich als Auszubildende*r verpflichtet, welche Rechte habe ich?“)
Mögliche Inhalte/Schwerpunkte:
- Ansprechstellen bei Problemen (Betriebsrat, IHK, HWK)
- Ausbildungsordnung und betrieblicher Ausbildungsplan
- Jugendschutz, Mutterschutz, Arbeitszeiten, Pausenregelungen
- Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im Betrieb
- Betriebsverfassungsgesetz, Rechte der Azubivertretung
Vielfalt, Inklusion, Intersexualität und interkulturelle Kompetenzen
Relevanz:
- Großes aktuelles Thema im Arbeitsmarkt und in Ausbildungssituationen
- Starke praktische Relevanz (z. B. barrierefreie Materialien, Sprachförderung, Diversity Management)
- Ermöglicht Perspektivwechsel und das Einbinden unterschiedlichster Methoden
Mögliche Inhalte/Schwerpunkte:
- Maßnahmen für ein wertschätzendes, integratives Arbeitsumfeld
- Grundlagen inklusiver Didaktik (z. B. differenzierende Aufgabenstellungen)
- Umgang mit Mehrsprachigkeit in der beruflichen Ausbildung
- Vorurteile, Stereotype und interkulturelle Kommunikation
- Sensibilisierung für Benachteiligung und Ableism
Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Betrieb
Warum geeignet?
- Querschnittsthema, das in vielen Berufen immer relevanter wird
- Bietet Anknüpfungspunkte für fächerübergreifende Projekte (z. B. „Green Skills“)
- Starke Transfermöglichkeiten (z. B. Energie- und Abfallmanagement)
Mögliche Inhalte/Schwerpunkte:
- Beteiligung von Mitarbeiter*innen an Nachhaltigkeitsinitiativen (Motivation, Umsetzungsideen)
- Kreislaufwirtschaft und Ressourceneinsatz (z. B. Mülltrennung, Reduktion von Papierverbrauch)
- Nachhaltigkeit im Gesundheitssektor – überhaupt ein Thema?
- Ökologischer Fußabdruck von Unternehmen
- Umgang mit Umweltstandards (z. B. ISO 14001)
Umgang mit Innovation und Wandel („Arbeit 4.0“)
Relevanz:
- Betriebliche Prozesse unterliegen einem schnellen technologischen Wandel, den Auszubildende lernen müssen zu begleiten
- Kompetenzentwicklung in einer sich dynamisch verändernden Berufs- und Arbeitswelt
Mögliche Inhalte/Schwerpunkte:
- Chancen und Risiken des technologischen Wandels für Gesellschaft und Arbeitswelt
- Definition „Arbeit 4.0“: Digitalisierung, Automatisierung, KI-gestützte Prozesse
- Veränderungen von Berufsbildern und Anforderungen
- Agiles Arbeiten, z. B. Scrum, Kanban, Design Thinking
Bewerbungs- und Karrieretraining / Berufliche Orientierung
Relevanz:
- Insbesondere im Berufsschulkontext lernen Schüler*innen, wie sie sich am Arbeitsmarkt erfolgreich platzieren und weiterentwickeln können.
Mögliche Inhalte/Schwerpunkte:
- Karriereplanung, Weiterbildungsmöglichkeiten
- Erstellen von Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf)
- Tipps für Vorstellungsgespräche und Assessment-Center
- Online-Profile und Selbstpräsentation (LinkedIn, XING, persönliche Website)
Literaturliste (hat Christian im Semesterapparat)
- Becker, G. E. (2007a). Unterricht auswerten und beurteilen. Verlag nicht ermittelbar.
- Becker, G. E. (2007b). Unterricht planen. Verlag nicht ermittelbar.
- Becker, G. E., & Becker, G. E. (2008). Unterricht durchführen (9., vollst. überarb. Aufl). Beltz.
- Dieterich, J., & Reiber, K. E. (2014). Fallbasierte Unterrichtsgestaltung Grundlagen und Konzepte: Didaktischer Leitfaden für Lehrende (1. Auflage). Kohlhammer Verlag.
- Gudjons, H., & Traub, S. (2020). Pädagogisches Grundwissen: Überblick – Kompendium – Studienbuch (13., aktualisierte Auflage). Verlag Julius Klinkhardt.
- Jank, W., & Meyer, H. (2021). Didaktische Modelle (14. Auflage). Cornelsen.
- Meyer, H. (2021). Was ist guter Unterricht? (15. Auflage). Cornelsen.
- Meyer, H., & Junghans, C. (2023). Unterrichtsmethoden. 2: Praxisband (17., komplett überarbeitete Neuauflage, 2. Druck). Cornelsen.
- Meyer, H., & Meyer, H. (2021). Theorieband: Alle Schulformen (19. Aufl., 3. Dr). Cornelsen.
- Oelke, U., & Meyer, H. (2021). Didaktik und Methodik für Lehrende in Pflege- und Gesundheitsberufen (1. Auflage). Cornelsen.
- Peterßen, W. H. (2004). Lehrbuch Allgemeine Didaktik (6., völlig veränd., aktualisierte und stark erw. Aufl., [Nachdr.]). Oldenbourg.
- Peterßen, W. H. (2006). Handbuch Unterrichtsplanung: Grundfragen, Modelle, Stufen, Dimensionen (9., aktualisierte und überarb. Aufl., [Nachdr.]). Oldenbourg.
- Schrader, J. (2019). Lehren und Lernen: In der Erwachsenen- und Weiterbildung (2. Aufl.). wbv Media GmbH & Co. KG.
- Wiater, W. (2025). Unterrichtsplanung: Analog, digital und mit KI: Prüfungswissen – Basiswissen Schulpädagogik (6. Auflage). Auer.
Weitere Literaturempfehlungen
- Aebli, H. (2019). Zwölf Grundformen des Lehrens – Eine Allgemeine Didaktik auf psychologischer Grundlage. 15. Auflage, 2019. Klett-Cotta Verlag.
- Arnold, R., Gonon, P., & Müller, H.J. (2016). Einführung in die Berufspädagogik. 2. Auflage. Opladen: Barbara Budrich.
- Baumgartner, P. (2011). Taxonomie von Unterrichtsmethoden: Ein Plädoyer für didaktische Vielfalt. 2. Auflage. Münster: Waxmann.
- Edelmann, W., & Wittmann, S. (2012). Lernpsychologie. Weinheim: Beltz.
- Engeström, Y. (2016). Studies in Expansive Learning. Cambridge: Cambridge University Pres.
- Gessler, M. (2017). Areas of Learning: The Shift Towards Work and Competence Orientation Within the School-based Vocational Education in the German Dual Apprenticeship System. In: M. Mulder (Hrsg.), Competence-Based Vocational and Professional Education (S. 695–717). Cham: Springer International Publishing.
- Kerschensteiner, G. (2020). Begriff der Arbeitsschule. Oldenbourg Wissenschaftsverlag.
- Helmke, A. (2017). Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität: Diagnose, Evaluation und Verbesserung des Unterrichts. Stuttgart: Klett.
- Howe, F., Meyne, L., Schall, M., Staden, C. (2025). Der Aufgaben-Manager – Lern- und Arbeitsaufgaben, Projekte, Lehrgänge und Übungen digital gestützt entwickeln und bereitstellen.
- Howe, F., Fenzl, C., Klaßen, H., Kleiner, M., Meyne, L., Weinowski, N (2024).Lernsituationen entwickeln. In F. Howe & S. Knutzen (Hrsg.). Kompetenzwerkstatt – Handbücher für die Berufsbildungspraxis.
- Mulder, M (2017). Competence-based Vocational and Professional Education – Bridging the Worlds of Work and Education. SpringerLink.
- Nickolaus, R. (2019). Didaktik – Modelle und Konzepte beruflicher Bildung. 5. überarb. Auflage. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren.
- Ryan, R. M., & Deci, E. L. (2000). Intrinsic and extrinsic motivations: Classic definitions and new directions. Contemporary Educational Psychology, 25(1), 54–67.
- Spranger, E. (1965). Grundlegende Bildung, Berufsbildung und Allgemeinbildung. In: Knoll, J. H. (Hrsg.) (1965), Grundlagen und Grundfragen der Erziehung (S. 8-23), Heft 9/10. Heidelberg: Quelle & Meyer.
- Schubert, B., Frink, E. (2021). Lernen lehren. Arbeitsbuch für Lehrende in Pflege- und Gesundheitsberufen.
Seminarverlauf & Meilensteine
Folgende Seminartermine und Meilensteine werden im Sommersemester im gemeinsam stattfinden bzw. erreicht.
09.04.2026, 14-18 Uhr
Einführung und organisatorische Klärung
- Vorstellungsrunde, Seminarziele und -organisation
- Einführung in das Seminarthema
- Vorstellung des Semesterprojekts (Planung einer Unterrichtseinheit / eines Lehr-Lern-Projekts in Kleingruppen)
- Ziel: Gemeinsames Verständnis der Seminarziele und Arbeitsweisen schaffen
16.04.2026, 14-18 Uhr
Didaktische Grundlagen, Bedingungsanalyse
- Bildung der Kleingruppen und erste Ideensammlung zu den vorgeschlagenen Themenclustern
- Einführung in die Bedingungsanalyse (Analyse der Ausgangsbedingungen: Zielgruppe, Rahmenbedingungen, Lernvoraussetzungen)
- Ziel: Grundlage für bewusste Planung schaffen; Seminarteilnehmende lernen, welche Spezifika in einer Bedingungsanalyse relevant sind und warum und eine Bedingungsanalyse ein entscheidender Faktor für guten Unterricht ist.
23.04.2026, 14-18 Uhr
Didaktische Modelle & erste Unterrichtsentwürfe
- Didaktische Modelle (z.B. Berliner Modell, Hamburger Modell, Vorläufiges Perspektivenschema zur Unterrichtsplanung etc.)
- Überleitung: Vom Modell zum Unterrichtsentwurf
- Erste Ideen für Unterrichtsentwürfe in den Kleingruppen konkretisieren
- Ziel: Vertiefung des Verständnisses für didaktische Modelle; Kleingruppen beginnen mit der strukturierten Unterrichtsplanung bzw. setzen diese fort.
- Arbeitsauftrag für die Gruppen: Didaktische Rekonstruktion vertiefen (siehe Text von Jank & Meyer in Stud.IP), Sachanalyse vertiefen, erste exemplarische Ausarbeitung des „fachlichen Steckbriefs“ (siehe „Raster zur Unterrichtsplanung„) in der Gruppe
30.04.2026, 14-18 Uhr
Didaktische Modelle & erste Unterrichtsentwürfe
- Didaktische Modelle (z.B. Berliner Modell, Hamburger Modell, Vorläufiges Perspektivenschema zur Unterrichtsplanung etc.)
- Überleitung: Vom Modell zum Unterrichtsentwurf
- Erste Ideen für Unterrichtsentwürfe in den Kleingruppen konkretisieren
- Ziel: Vertiefung des Verständnisses für didaktische Modelle; Kleingruppen beginnen mit der strukturierten Unterrichtsplanung bzw. setzen diese fort.
- Arbeitsauftrag für die Gruppen: Didaktische Rekonstruktion vertiefen (siehe Text von Jank & Meyer in Stud.IP), Sachanalyse vertiefen, erste exemplarische Ausarbeitung des „fachlichen Steckbriefs“ (siehe „Raster zur Unterrichtsplanung„) in der Gruppe
07.05.2026, 14-18 Uhr
Lernziele und Aufgabenentwicklung
- Lernzielbestimmung und Formulierung guter Lernziele
- Gestaltung wirksamer (Lern-)Aufgaben: Kriterien, Beispiele, Diskussion
- Einführung in Planungs- und Strukturierungswerkzeuge (Artikulationsschema)
- Ziel: Seminarteilnehmende können fundierte Lernziele formulieren und Aufgaben gezielt auf diese Lernziele ausrichten; Einblick in Planungs-Werkzeuge.
14.05.2026, 14-18 Uhr
Christi Himmelfahrt – Feiertag.
21.05.2026, 14-18 Uhr
Praktische Aufgabenentwicklung, Methodenwahl und didaktische Prinzipien I
- Methodische Gestaltung von Lehr-Lernprozessen (Auswahl passender Methoden, Methoden-Mix)
- Didaktische Prinzipien (z.B. Handlungsorientierung, Teilnehmeraktivierung)
- Ziel: Verständnis für Methodenvielfalt und motivationale Zugänge vertiefen; Berücksichtigung zentraler didaktischer Prinzipien bei der eigenen Planung.
28.05.2026, 14-18 Uhr
Methodenwahl und didaktische Prinzipien II
- Motivationale Aspekte (z.B. Motivationsmodelle, Gestaltung aktivierender Lernumgebungen)
- Methodisches Konzept einer didaktisch sinnvollen Unterrichtssequenz / -einheit
- Ziel: Verständnis für Methodenvielfalt und motivationale Zugänge vertiefen; Berücksichtigung zentraler didaktischer Prinzipien bei der eigenen Planung.
- Arbeitsauftrag für die Gruppen: Auf Basis der Sachanalyse und erster inhaltlicher sowie didaktischer Konzeptionen ein Grobkonzept für die Lernsituation entwickeln, Kurzpräsentation im Plenum vorbereiten (siehe Seminartermin am 05.06.2025)
04.06.2026, 14-18 Uhr
Medien für das Lehren und Lernen
- Sinnvolle Einbindung von (digitalen) Medien in Lehr-Lernprozesse
- Auswahl geeigneter Tools zur Gestaltung von Lehrmaterialien
- Feinplanung: Umsetzung und konkrete Ablaufplanung vertiefen
- Ziel: Anhand konkreter Beispiele die Integration digitaler Medien verstehen und anwenden; Feinschliff der Unterrichtseinheiten.
11.06.2026, 14-18 Uhr
Offene Arbeitsphase – Vorbereitung der Präsentationstermine
- Ziel: Verknüpfung der Theorie aus den vorangegangenen Sitzungen (Inhalte, Ziele, Methoden, Aufgaben, Struktur der Lernsituation) mit der Praxis der Entwürfe.
- Arbeitsauftrag für die Gruppen: Vorbereitung und Fertigstellung eines konkreten Entwurfs für das „Micro-Teaching“ am 18.06.2025 und 25.06.2025. An den nachfolgenden zwei Terminen finden Live-Unterrichtssequenzen im Seminar durch die Studierenden-Teams statt.
18.06.2026, 14-18 Uhr
Präsentation: Kleingruppen-„Micro-Teaching“ (Teil 1)
- Durchführung erster „Micro-Teaching“-Sequenzen (Teil 1): Kleingruppen testen ausgewählte Aspekte ihrer Unterrichtseinheit im Seminar
- Gemeinsame Reflexion und Feedback (Sicht der Teilnehmenden als „Lernende“)
- Video-Recording als zusätzliche Reflexions- und Feedback-Ebene
- Ziel: Praxisnahe Erprobung im Seminar (inkl. Video-Recording – falls gewünscht!); Feedback zur Weiterentwicklung der Unterrichtseinheiten.
Vortragende Gruppen:
- …
- …
25.06.2026, 14-18 Uhr
Präsentation: Kleingruppen-„Micro-Teaching“ (Teil 2)
- Kleingruppen-„Micro-Teaching“ (Teil 2): Weitere Gruppen stellen Sequenzen vor
- Fortführung Feedback, Diskussion, Auswertung der Erprobung
- Video-Recording als zusätzliche Reflexions- und Feedback-Ebene
- Ziel: Praxisnahe Erprobung im Seminar (inkl. Video-Recording – falls gewünscht!); Alle Gruppen haben ihre Konzepte teilweise erprobt und erhalten Feedback; konkrete To-Dos für die finale Anpassung.
Vortragende Gruppen:
- …
- …
02.07.2026, 14-18 Uhr
Das Seminar entfällt in Präsenz – Christian Staden ist auf Dienstreise
Gruppenbasierte Weiterarbeit (selbstorganisiert)
- Unterrichtseinheiten werden weiterentwickelt
- Aufgreifen des Feedbacks aus den Präsentationen (12.06. & 19.06.)
09.07.2026, 14-18 Uhr
Abschluss, Reflexion & Ausblick
- Präsentation der finalen Konzepte/Einheiten (Ergebnisse nach der Überarbeitung – d.h. keine weitere „Durchführung als Micro-Teaching“, sondern Kurzdarstellung der Modifikationen auf Basis der Erprobungen an den beiden Präsentationsterminen)
- Ausblick: Übertragbarkeit in andere Bildungssettings, Potenziale für die Praxis
- Gemeinsame Reflexion über das Semester, Evaluation des Seminarverlaufs
- Ziel: Abschluss und Würdigung der entstandenen Konzepte; Reflexion der Lernergebnisse; Transfergedanken in die berufspädagogische Praxis.
